Oft gestellte Fragen.

Bin ich unmusikalsch?

Sicherlich gibt es Unterschide in der Ausprägung einer Begabung. Jedoch erlebe ich es sehr selten, daß Schüler keinerlei Bezug zur Musik haben. Musik gehört zum Leben dazu und wenn Sie den Wunsch haben Gitarre zu Lernen sollten Sie diesem Wunsch nach gehen. Ohne es auszuprobieren werden Sie nie erfahren ob es nicht doch funktioniert. Zweifel an der Begabung haben zwischen durch sogar hart gesottene Profis.

Bin ich zu alt?

Alter spielt nur dahingehend eine Rolle das man mit 70 Jahren sicher kein Virtuose mehr wird. Die medizinische Hirnforschung hat uns in den letzten Jahren die plastizität der Gehirns bewisen. Das heißt unser Hirn bleibt bis ins hohe Alter formbar. Sicher geht es langsamer!, doch konnte man beweisen, das ab 10 TSD Übungsstunden deutlich aufgeholt wird.

Ferner konnte man auch beweisen, daß ältere Menschen beim Lernen weniger Fehler machen.

Es ist wie mit allem:

Durch eine Regelmäßige Frequenz der Wiederholung schlagen neue Neuronen im Hirn Bahnen. Was für Ihr tägliches Verhalten gilt, gilt auch für die Gitarre. So wie der Raucher immer wieder zur Zigarette greift (Gewohnehit) so kann es einem auch mit der Gitarre gehen.

Egal wie alt Sie sind. Sie können mit der Gitarre viel Freude erleben. Durch die kognitiven Fähigkeiten die hier trainiert werden belibt Ihr Hirn sogar FIT.

Aus Studien wissen wir, daß Kinder die ein Instrument spielen ihre Mitschüler die kein Instrument spielen in der Auffassungsgabe um 25 % übertreffen. 

 

Welche Gitarre soll ich mir kaufen?

Für weniger bekommen Sie auch wenig. Sicherlich gibt es bei E-bay Gitarren für 30 Euro. Aber ein Instrument sollten Sie nicht nach dem Motto: Sechs Saiten und ein Schalloch werden schon genügen, kaufen. Ich empfehle Ihnen nicht unter die 100 Euro Grenze zu gehen. Wollen Sie langfristig Freude haben sollten Sie sogar etwas mehr ausgeben. Wenn der Geldbeutel es erlaubt können Sie sogar in die mittlere Liga bis 400 Euro gehen.

Ich berate Sie gerne auf dem Weg zur richtigen Gitarre. Gemeinsam gehen wir zum Fachhändler und finden das richtige Instrument für Sie.

 

Ab welchem Alter können Kinder in den Unterricht kommen?

Ich tue mich hiermit immer ein wenig schwer. Schaut man sich die Musikkultur der Zigeuner an, so sehe ich bei einem Besuch in einer Wagenburg, daß schon die kleinsten auf der Gitarre klimpern. Eltern sollten von einen 4 Jahre altem Kind nicht erwarten das es konsequent ein Instrument lernt. Doch bin ich fest davon überzeugt das bereits der Kontakt, sowie kleine Übungen einmal in der Woche mit dem Lehrer, das Kind in seiner gesammten Entwicklung fördern.

Ein kosequentes Üben ist mit 4 Jahren scherlich zu viel erwartet!!

Alle Kollgen die ich kenne die schon früh mit einem Instrument in Kontakt kamen haben eine ausgeprägtere Begabung als ich selbst. Das kann nur bedueten:

Je früher die Neuronen im Hirn neue Bahnen schlagen, je besser ist es für Ihr Kind wenn es beim Instrument bleiben sollte. Und selbst wenn Ihr Kind nicht beim Instrument bleibt, bin ich überzeugt, dass es trotzdem wichtige Fähigkeiten für das spätere Leben gelernt hat. Dies zeigt sich oft in besseren kognitiven Fähigkeiten.

Wie übt man so, dass man Erfolge erlebt.

Der Fortschritt am Instrument wird vom Schüler subjektiv erlebet. Aus diesem Grund mache ich gerne immer wieder Kontrollaufnahmen. Die Schüler behaupten oft es geht nicht vorran. Das widerspricht aber der Hirnforschung. Der Flugschreiber (Gehrin) schreibt immer mit. Durch die Kontrollaufnahmen kann der Schüler dann hören das es doch Vorwärts geht. Dies geht oft mit einem AH-Erlebnis einher.

Kleine Übeeineheiten aber dafür viele Widerholungen sind besser als 2 Stunden am Stück einen Tag vor dem Unterricht. Das Aufschieben des Übens bis zum Tag X vor dem Unterricht bedeutet Stress. Stress ist Gift wenn Sie hinter der Gitarre entspannt bleiben wollen .

Bedenken Sie der Flugschreiber schreibt alles mit. Also auch Ihr Stresserleben!!

Das geht dann so weit, dass Sie schon Stress haben wenn Sie nur daran denken das Sie üben wollen. Um diesen Teufelskreis von Beginn an zu vermeiden empfehle ich Ihnen  sich eine Übekultur von 15-20 Minuten pro Tag zur Gewohnheit zu machen.

Schaffen Sie sich zum Üben freie Zeit. Einen Raum in dem Ruhe ist in dem Sie konzentriert üben können. Legen Sie Pausen ein!

Lesen Sie zwischendurch mal in einem gutem Buch! Gehen Sie wieder hinter die Gitarre und machen für 5 Minuten eine Übung. Legen Sie einen Tag in der Woche ein an dem Sie gar nicht üben. Mehr über das wie man Übt erfahren Sie in meinem Unterricht.

Sollte ich Ihre Frage vergessen haben?

Schicken Sie mir eine Mail:

andreas@gitarrenunterrichtberlin.de