Music2018-11-10T10:00:07+00:00

Leih mir dein Ohr…

Selbst geschriebene Stücke, die von mir im Projekt-Studio aufgenommen wurden.

Wenn die große Liebe einen betrügt. Frei nach Woody Allen trifft man die Traumfrau öfter als einmal im Leben.

A Day On The Beach ist eine Songnotiz, ein Instrumentalstück. Das Gefühl war da, es trug mich aber nicht weiter als bis zu dieser Grundidee. Vielleicht vollende ich es nach einem Urlaub.

Zwei Tage vor Weihnachten 2013 habe ich den Ländler Nr.3 von Franz Schubert arrangiert. Der Hall ist ganz fürchterlich, das war noch ein altes Midiverb. Leider existiert die Originaldatei nicht mehr. Bei Gelegenheit verdient es der Franzerl neu eingespielt zu werden; nicht nur wegen dem Hall! Die ganze Aktion war ziemlich hektisch, mit wenig Zeit. Das Schubert schwer depressiv sein konnte hört man in diesem Ländler besonders. Das Stück ist von daher faszinierend, weil in der Kürze die Würze liegt. Alles gesagt mit wenigen Takten Musik.

The Surviver ist meinem Neffen gewidmet.

Man kann ja nicht jedem Schüler ein neues Ständchen spielen. Eine Improvisation ohne Gacks und Gimmicks.

Shuffle Me Baby ist ein Test. Kann man, zusammen mit künstlicher Intelligenz, den Blues spielen? Dass überhaupt etwas in die Blues-Richtung geht, dass beeindruckt. So richtig gut gelungen ist es nicht. Apple muss Logic-Drummer noch zur Jazz und Blues Reife führen. Gerade da, in Nordamerika, liegen die Wurzeln der Pop Industrie.

Julian Lage ist vielen Gitarristen ein Begriff. Als ich zum ersten Mal; sein Nocturne hörte, da riss es mich vom Hocker. Lage verwurstelt das Blues Feel so schön, dass wir nicht wissen, wo wir gerade im Universum schweben. Das hat mich tief berührt und führte zu meiner Hommage A Lage. Ich selbst würde mich nicht als Jazz Gitarrist bezeichnen, obwohl ich manchmal helle Momente in diese Richtung habe.

Diese Fingerstyle Ballade, auf der Fender Stratocaster gespielt, ist meinem Vater gewidmet, der mir diese Gitarre 1989 gekauft hat.

Song für Lumi ist ein unvollendetes Archtop-Fingerstyle Stück. Es entstand in einer Zeit, in der eine gute Freundin ihren Vater, viel zu früh, verloren hat. Gleichzeitig entstand in meiner Familie ein neues Leben, für mich als Onkel wohl die letzte Nichte – Lumi. Als ich meine Nichte auf dem Arm halten durfte, da wurde mir bewusst, dass sich für einen Menschen die Türen schließen, um sich für einen neuen Gast auf der Erde sofort wieder zu öffnen. So ist der Song eigentlich drei Menschen gewidmet. Dem Vater meiner guten Freundin, meiner Nichte Lumi, und natürlich meiner Nachbarin, die ihren Vater verloren hat.

Dieses Songdemo versucht ein Tinder Date mit einer Frau zu beschreiben. Diese Frau hatte mehr als nur zweifelhafte politische Gedanken. Ich bin nicht ganz glücklich mit dem Arrangement. Deshalb darf Bernd Lloyd, von Alphaville, seine begnadeten Produzentenhände darüber schweifen lassen. Die Tinder App wurde von mir ins Nirwana geschickt.